März 3, 2017

Konsortium

[ui!] ist ein führendes Software- und Beratungsunternehmen für Lösungen im Bereich „Smart City“. Gegründet mit der Charta, die Europäische Innovationspartnerschaft „Smart Cities and Communities“ eng zu begleiten, betreut [ui!] – the urban institute® mittlerweile viele Städte aus Deutschland, Europa und Australien bei ihren Bemühungen, innovative Konzepte und Lösungen für die Umsetzung ambitionierter Klimaschutzziele einzusetzen. [ui!] – the urban institute® fungiert als Bindeglied zwischen der Erforschung und produktiven Umsetzung innovativer Produkte. Dabei werden neuartige oder disruptive Ideen mittels eines schlanken und marktorientierten F&E-Prozesses zunächst auf ihre Machbarkeit hin untersucht („Proof-of-Concept“) und bei Erfolg in eine marktfähige Lösung überführt.

 

Die YellowMap AG ist als Softwareunternehmen auf kartenbasierte Geoanwendungen in vielen Bereichen spezialisiert. Im strategischen Fokus stehen Anwendungen, die aus einer Vielzahl von Quellen gesammelte aber über räumliche und zeitliche Nähe oder inhaltliche Verknüpfungen in Bezug stehende Daten Erkenntnisse und Mehrwerte für viele Institutionen und Nutzer generieren. Die dabei entstehenden Ökosysteme sind dynamische Netzwerkorganisationen aus sehr heterogenen Partnern (Kunden, Anbietern, Dienstleistern, Infrastrukturprovidern, öffentlichen Institutionen), die gemeinsame oder komplementäre Zielsetzungen, wie bspw. das effiziente Nutzen von Infrastrukturen durch Kooperation verfolgen.

 

Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und neue Medien der Universität Siegen (WINEME, 3240 Mitarbeiter/Innen)beschäftigt sich mit der sozio-technischen Gestaltung von IKT-Anwendungen. Im Rahmen dieses Projektvorhabens ist WINEME an der Konzeption von Transport-unterstützenden Tools und der methodischen Forschung von Technikentwicklung in Living Labs beteiligt. Dabei liegt der Fokus auf Fragen, wie Nutzer in geeigneter Weise in die Entwicklung integriert werden können, um möglichst nutzerfreundliche IKT gestalten zu können (UX-Design). Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der realweltlichen Erprobung dieser Gestaltungskonzepte, sowie der Berücksichtigung Anforderungen spezifischer Nutzergruppen. Zu diesem Zweck kommen verschiedene qualitative Erhebungsmethoden zum Einsatz (Ethnografien, Interviews, Workshops, Tagebuchstudien, etc.). Damit stellt der Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Neue Medien eine wichtige Schnittstelle zwischen empirischer Anforderungserhebung und technischer Realisierung dar.

 

An der Forschungsstelle Datenschutz der Goethe-Universität Frankfurt a.M. (FSDS) unter der Leitung von Prof. Dr. I. Spiecker gen. Döhmann werden Projekte aus dem Bereich des Datenschutzrechts, des Informationsrechts sowie zu IT-Sicherheit und zur Gestaltung der Informationsgesellschaft durchgeführt. Dazu gehören sowohl anwendungsorientierte als auch Forschungsprojekte in Kooperationen. Die FSDS ist ferner Anlaufstelle für rechtsvergleichende Vorhaben und ermöglicht in- und ausländischen Forschern Gastaufenthalte an der Goethe-Universität Frankfurt a.M.an der eigenen Bibliothek. Nicht zuletzt lädt die Forschungsstelle zu Vorträgen und öffentlichen Veranstaltungen ein, etwa zu den „Frankfurter Gesprächen zum Informationsrecht“. Dieses gesamte Wissen bringt die FSDS in das Projekt ein, um insbesondere datenschutzkonforme Lösungskonzepte zu ermöglichen.

 

Prof. Dr. Bernhard Kölmel lehrt und forscht am Institut für Smart Systems und Services der HS-Pforzheim in den Bereichen Global Process Management, Systems-of-Systems-Engineering, Internet of Things and Services, Disruptive Innovationen und Geschäftsmodelle. Er koordiniert zahlreiche nationale internationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich vernetzter Informationssysteme in der Schnittmenge Internet of Services and Things und ist als Gutachter für nationale Ministerien und die Europäische Kommission bzw. das European Institute of Innovation and Technology im Umfeld zukünftiger IKT-Systeme tätig. Prof. Kölmel begleitete als Mitglied des Expertenkreises die Erarbeitung der Digitalen Agenda 2020+ Baden-Württemberg (2012-2013) und die Entwicklung der Acatech-Empfehlungen (2011-2013) Future Business Clouds“ im Rahmen der Initiative „Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft“ der Forschungsunion Wissenschaft-Wirtschaft (BMWi).

 

Die Stadtwerke Osnabrück AG stellt als 100 % kommunales Unternehmen das öffentliche Verkehrsangebot für Stadt und Landkreis Osnabrück bereit. Zudem erweitert sie über Beteiligungen, eigene Aktivitäten und Forschung ihr Portfolio zunehmend über den ÖPNV hinaus. Eine eigene Arbeitsgruppe steuert die Entwicklung und Realisierung nachhaltiger Mobilitätskonzepte in Verbindung mit lokalen und überregionalen Kooperationspartnern. Dazu gehören Integration von Elektromobilität, nachhaltige Verkehrssysteme und Möglichkeiten zur Erweiterung der Wertschöpfungskette. Als übergeordnetes Ziel streben die Stadtwerke Osnabrück nach einer vollständigen Integration regenerativer Erzeugung in die Verkehrssysteme und dadurch 100 % regenerative Energiebereitstellung und Luftreinhaltung.

 

Das 1988 gegründete Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH, www.dfki.de) ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung in Deutschland. Der Forschungsbereich Wissensmanagement (Prof. Dengel) entwickelt Technologien zur Verarbeitung von Informationsströmen im Kontext der Anwendungsprozesse, zur semantischen Modellierung der relevanten Wissensinhalte, zur Analyse und Realzeit-Verarbeitung von multimedialen Informationen in hochgradig vernetzten Szenarien und zur Realisierung von Partizipationsplattformen in raumbezogenen Szenarios. Das DFKI bringt in GaNEsHA hoch performante Data-Mining-Algorithmen in exemplarischen Spezial-Auswertungsdiensten wirkt bei der Integration heterogener Datenquellen, der Entwicklung der modularen Plattform und der Gestaltung modularer Anwenderdienste mit.